Cosima Hanebeck
so ist alles, 2003, C-Prints

In ihren gekonnt inszenierten Fotografien der Serie „so ist alles“ thematisiert die Künstlerin Cosima Hanebeck die widerspruchvolle Suche nach Identität ihrer Generation. Sie zitiert gleichzeitig die vermeintliche Authentizität der Porträtfotografie der 90er Jahre, wie sie in Magazinen wie „Wallpaper“ benutzt wurde, ohne zu versuchen, deren Perfektion zu kopieren. Ihr Fokus richtet sich auf die sarkastische Stilsicherheit junger Erwachsener, denen die Vergangenheit geblümter Tapeten keinesfalls das Erbrechen nahe legt, sondern ein warmes Lächeln abringt. Die Kleidung ihrer Protagonisten ist sorgfältig ausgewählt und bleibt dabei immer alltäglich. Ihre Räume, passgenau gebaut, weisen gekonnte Brüche wie schlecht geklebte Tapeten oder sinnlose Stromkabel auf.
Peter Bialobrzeski


 
 

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